THE ISLAND AND THE WHALES, 82 und 60 Minuten

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Wettbewerbsfilm SUNDANCE 2016 & erster dokumentarischer Film in Dolby Atmos und Ambisonic. Im nordatlantischen Archipel der Färöer Inseln versorgt die traditionelle Jagd auf Seevögel und Grindwale die Bewohner mit Essen, doch viele zweifeln daran, dass dieser Lebensstil noch lange Bestand hat. Die Bestände von lokalen Seevogelarten sinken katastrophal aufgrund des sich ändernden Ökosystems und des Treibguts aus Plastik, das in ihre Mägen gelangt, und die Grindwale sind mit Quecksilber und Weichmachern verseucht. Der ortsansässige Toxikologe Dr. Pál Weihe, hat eine dreißigjährige Studie über Tausende Kinder auf der Insel durchgeführt. Er fand heraus, dass der Verzehr des verseuchten Walfleisches zu erheblichen kognitiven Schädigungen bei Kindern bereits im Mutterleib führen kann, und dass dieser Umstand mit der hohen Parkinsonrate sowie anderen gesundheitlichen Problemen auf der Insel zusammenhängen könnte. Er folgerte, dass die Grindwale nicht mehr für den menschlichen Verzehr geeignet seien. Wenn auch nicht akut, so waren die Gesundheitsprobleme doch signifikant, und sie betreffen uns alle, denn viele Fischsorten sind ebenfalls mit diesen Giften kontaminiert. Die Bewohner der Färöer Inseln sehen sich selbst als ein Frühwarnsystem an uns alle. Neben den gesundheitlichen Problemen sehen sich die Bewohner jedoch auch mit einem immer dringender werdenden Forderung nach einem Ende des Walfangs von außerhalb konfrontiert. Hunderte von Anti-Walfang Demonstranten kommen auf die Insel, bereit, auch physisch in den Walfang einzugreifen. Ihre Anwesenheit erzeugt gleichzeitig bei den Inselbewohnern eine Abwehrreaktion, die darauf beharren, dass die Jagd rechtmäßig ist und die Wale nicht bedroht sind, und die fordern, den Walfang weiter zu betreiben. Ein Film von Mike Day. Zurück zum Video.

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