MCCullin, 80 und 54 Minuten

Print

Don McCullin arbeitete von 1966 bis 1983 für die Sunday Times, in einer Zeit, in der die Zeitung unter Chefredakteur Harold Evans überall dafür bekannt war, eine Vorreiterrolle im weltweiten Journalismus zu haben. Während dieser Periode deckte McCullin mit seinen Berichten Kriege und humanitäre Katastrophen auf nahezu jedem Kontinent ab: vom Bürgerkrieg auf Zypern hin zum Vietnam-Krieg, von der durch Menschenhand geschaffenen Hungersnot in Biafra zur Not der Obdachlosen im London der Swinging Sixties.

In einer kritischen Zeit des globalen Fotojournalismus wurde McCullin Zeuge, wie der Ethos der Branche, alles mit absoluter, redaktioneller Freiheit zu veröffentlichen und zu drucken, nach und nach zerbröckelte. Er arbeitete mit Top Reportern und Designern zusammen und seine Fotoessays wurden zu einigen der berühmtesten in einer der meistbedeutenden Perioden in der Geschichte des Fotojournalismus. Zum ersten Mal spricht McCullin nun mit einem Vertrauten hinter der Kamera über seine Erfahrungen. Ein Film von Jacqui Morris/David Morris

„…simply remarkable. One rarely encounters the nature of the human spirit to such an unfettered degree.“ –Thomson-Reuters
“This searching documentary portrait of the photographer Don McCullin is also, necessarily, a distillation of the most harrowing atrocities witnessed since the second world war…Directors Jaqui and David Morris have done a good, unfussy job with dynamite material.” — The Independent Zurück zum Video.

Dokumentationen, Kunst, Architektur, Literatur & Musik, Portraits & Kurzfilme , , ,

Related Posts